Der alte Bahnhof

9-teilige Serie,  2016, digitale Fotografie auf Hahnemühle Torchon, bearbeitet, 48,5 x 32,9 cm, Auflage 3+1A/P

Im alten Bahnhof ist schon lange niemand mehr angekommen, er ist verfallen und leer, lang schon nicht mehr in Betrieb. Der alte Bahnhof als Zeitzeuge. Als Ort der Sehnsucht – Wegfahren, Neues erleben, Aufbrechen in Unbekanntes. Der Bahnhof aber auch als Endpunkt eines Fortseins und Fremdseins – der Ort des  Ankommens und der Rückkehr.

Verlassene Räume erzählen Geschichten über die letzten Bewohner. Allerlei Gegenstände liegen herum, Lumpen, Papier, Geschirr. Ein Spiegel mit einem goldenen Rahmen steht in all dem Chaos und bringt in die Unordnung etwas Glanz. Im Spiegel sieht man Einrichtungsgegenstände und Dinge.

Doch es ist eine Täuschung, der vermeintliche Spiegel ist nur ein leerer Rahmen.

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